Call for Presentations

Frist zur Einreichung: 15. Februar 2019

Wer als System- oder Netzadmin/-architekt, DBA, Entwickler, IT-Sicherheitsexperte über seine Praxis-Erfahrungen berichten, seine Lösungen vorstellen oder gerade heiße Themen diskutieren will, findet beim Frühjahrsfachgespräch (FFG) der German Unix Users Group (GUUG) einen im deutschsprachigen Raum einzigartigen Zuhörerkreis.

Das Programm besteht aus zwei parallelen Tracks. Dazu sucht die GUUG Referenten, die

  • interessantes Neues vorstellen,
  • einen grundsätzlichen Überblick über ein derzeit interessantes Themengebiet ermöglichen,
  • Praxiserfahrungen weitergeben,
  • andere interessante Fragen stellen und beantworten.

Geplant sind in diesem Jahr drei Schwerpunktthemen:

  • Workloads im Wandel: Von der richtigen Flughöhe aus betrachtet war die Systemadministration lange Zeit ziemlich ähnlich: Serverbleche mit CPU, Speicher wurde übers Netz an Storage angeschlossen. Admins benötigten viel Detailwissen über alle verbauten Komponenten. In Zeiten von Cloud, Clustern und Containern ist unter dem Stichwort Cloud Native einiges abstrakter geworden. Wir suchen Vorträge, die zeigen, wie man Anwendungen containerisiert, Applikationen für Cluster entwirft und welche liebgewordenen Marotten beim Gang in die Cloud womöglich zum Auslaufmodell werden.
  • Dynamische Dashboards: Monitoring an sich gilt zwar als arrivierte Technik, aber jenseits von Icinga und Zabbix gibt es weiterhin viele Angebote. Wie behält der moderne Admin seine IT mit einem Blick im Auge? Wie lassen sich Dashboards für Techniker, Anwender und das Management bauen und integrieren? Wir suchen Beträge, die aktuelle Werkzeuge dazu vorstellen und die erklären, wie man eigene Dashboards baut, die wirklich etwas aussagen sowie weitere Tools und Techniken vorstellen, die dem Systembetrieb helfen.
  • Exoten konfigurieren: Ansible, Puppet, Chef & Co lassen sich mit überschaubarem Aufwand auf Server loslassen, denn die haben meist einen
    SSH-Zugang. Auch mit einem REST-API kommen diese Werkzeuge meist zurecht. Doch wie gehen Systemverantwortliche mit Geräten um, die sich nur per SNMP, serieller Schnittstelle, Webfrontend oder gar per proprietärer Software konfigurieren lässt? Wir suchen nach Berichten, Switches, Home-Router, Waschmaschinen oder vernetzte Glühbirnen vereinheitlicht zu konfigurieren.

Weitere Themen von Interesse beinhalten, sind aber nicht begrenzt auf:

  • Smart Home und Gebäudeautomatisierung
  • TLS 1.3: Update und Konsolidierung
  • Kubernetes-Cluster aufsetzen, verwalten und betreiben
  • Kritische Workloads mit Docker und anderen Container-Runtimes betreiben
  • Was kommt nach GitHub? Ist Gitlab-CI das neue Jenkins?
  • Was gibts Neues bei den Distributionen? Was ändert sich bei RHEL, Fedora, Suse, Debian, Ubuntu, Gentoo oder Arch?
  • Wie sich Flatpak und Snap im Admin-Alltag einsetzen lassen
  • Ist eBPF das neue dtrace?
  • Fast-Forward: Linux 4.0 -> 5.0
  • Distributed Storage: welche Anwendung für welchen Use-Case? DRBD, Ceph, MARS, Stratis, Gluster-FS, Xtreem

Ein Blick in die Programme vergangener FFG liefert einen Einblick, welche Vorträge bisher in das Programm aufgenommen wurden. Die GUUG freut sich über alle Beiträge mit konkretem Praxisbezug. Produktpräsentationen sind nicht erwünscht, das FFG dient dem technischen Austausch und der Weiterbildung. FFG-Vorträge sind keine Sales- oder Marketingplattform. Hersteller haben im Rahmen der Sponsoringmöglichkeiten die Gelegenheit, sich und ihre Produkte auf der Veranstaltung zu präsentieren, sofern ein technischer Aspekt im Vordergrund steht.

Ein Vortragsslot hat brutto 45 Minuten, was abzüglich Raumwechsel und Diskussion knapp vierzig Minuten Redezeit netto bedeutet. Die Konferenz richtet sich an ein deutschsprachiges Publikum, die Konferenzsprache ist Deutsch. Englische Vorträge von internationalen Referenten sind dennoch willkommen.

Einreichung von Vorschlägen

Die Einreichung von Kurzfassungen (etwa 2.000 Zeichen) erfolgt per Webformular.  Es ist wichtig, dass Einreichungen aussagekräftig sind – sowohl zunächst zur Beurteilung durch den Programmbeirat, der über das Programm entscheidet und die Autoren entsprechend einlädt, als auch später für die Teilnehmer, die sich ein Bild von den angebotenen Themen machen wollen.

Alle Referenten sind zur Teilnahme am Frühjahrsfachgespräch und der Abendveranstaltung herzlich eingeladen. Reisekosten kann die GUUG nach Absprache und auf vorherigen Antrag übernehmen.

Termine

Informationen zum Programm der Veranstaltung sowie die Anmeldung für Teilnehmer werden ab 4. Februar 2019 auf der Website aktiviert.

Frist zur Einreichung: 15. Februar 2019
Benachrichtigung an die Autoren: 1. März 2019
Veröffentlichung des Programms: 4. März 2019
Konferenz: 11. und 12. April 2019

Für Rückfragen ist der Programmbeirat unter ffg-einreichung@guug.de erreichbar.

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