Programm Mittwoch

Workshops


  • Workshops

Die GUUG bietet in diesem Jahr folgende Workshops vor der zweitägigen Konferenz des Frühjahrsfachgesprächs an. Die Preise und Rabatte sind auf der Seite Anmeldung zu sehen. Es gibt eine Mindestteilnehmerzahl von fünf Personen pro Workshop.

Es sind insgesamt drei Pausen geplant:

10:15-10:45 Catering mit Häppchen und Getränken Foyer
12:15-13:45 Mittagspause, Speiseplan (PDF) Mensa, Fensterfront Linie 5
15:00-15:30 Catering mit süßen Häppchen und Getränken Foyer

Folgende Workshops werden angeboten:


10:00 - 18:00

Ansible im Adminalltag

Es sind vor allem die kleinen immer wiederkehrenden Dinge, die den Admin viel Zeit kosten. Oft lohnt sich der Aufwand, diese zu automatisieren, um mehr Zeit für weniger monotone Arbeit zu haben. Aber auch beim Deployment von Anwendungen bringt die Automatisierung Vorteile: Geschwindigkeit, Reproduzierbarkeit und Erweiterbarkeit.
Ansible sticht unter den Automatisierungswerkzeugen mit seiner Einfachheit und Skalierbarkeit hervor und lässt den Admin sowohl einfache Aufgaben als auch komplexe Deployments verhältnismäßig einfach automatisieren.

Im Workshop erlernen die Teilnehmer vormittags das grundlegende Handwerkszeug, um Ansible zu nutzen und eine eigene Sammlung nützlicher Playbooks aufzubauen. Nachmittags erarbeiten die Teilnehmer die Verwendung von Rollen und das Deployment einer verteilten Webanwendung mit einer Kombination bestehender Rollen mit eigenen Playbooks.

Die Teilnehmer sollten mit der Shell und vim umzugehen wissen und über Basiswissen zu Paketen und Systemdiensten verfügen ((de-)installieren, starten, stoppen).


10:00 - 18:00

Bash Fragestunde

Seine Stärke und Faszinazion schöpft Unix aus seiner universellen Kombinierbarkeit. Richtig miteinander verbunden lassen sich mit der alten Garde von Unix-Kommandos, zu denen find, grep, join, sed, sort und uniq gehören, erstaunliche Dinge anstellen. Zum Start des Workshops stellt Harald König ungeahnte und unerwartete Einsatzszenarien vor. Dazu erklärt er wichtige Basisprinzipien wie Pipes, Umleitungen, Filter und Locales. Alle Übungen in diesem Workshop kommen ohne Perl und Python aus.

Mögliche Themen sind z.B.
– Kommunikation zwischen Prozessen mit pipes, fifos, sockets, …
– Suche im Filesystem: Datei-Dubletten, große Verzeichnisse, (& Probelme mit find/grep/sed/…)
– ein bissl gnuplot gefällig? dynamisch Daten extrahieren und darstellen
– einfach mit XML/HTML und Jason umgehen
– Rechnen auf der Kommandozeile (integer, hex, float)
– wenns immer größer und langsamer wird: Tool-Wahl und überdenken/optimieren der bisherigen Lösung (ein Beispiel mit ‘sed’)

Wie im vergangenen Jahr können gerne auch noch allgemeine Fragen/Ideen/Probleme eingereicht werden an koenig linux.de…
Über den Autor: Harald König hat Physik in Tübingen studiert, arbeitet seit 1985 mit VMS und TeX, seit etwa 1987 mit Unix und mit Linux seit Ende 1992 (Kernel 0.98.4). Er hat den Support für XFree86 S3-Treiber von 1993 bis 2001 geleistet. Von 2001 bis 2014 war er bei science+computing ag in Tübingen mit der Software-Entwicklung und beim Consulting im Linux-Umfeld von technisch-wissenschaftlichen Embedded-Portierungen beschäftigt. Seine Spezialität sind das Lösen von technischen Problemen, X11- und Kernel-Debugging, Anpassungen aller Art — am liebsten mit vielen kleinen Shell-Helferlein. Seit 2014 arbeitet er bei der Bosch Sensortec GmbH in Kusterdingen/Reutlingen als “System Experte” an Linux- und Android-Treibern.

10:00 - 18:00

Container und Kubernetes (Teil 2)

Zielgruppe des Tutorium sind erfahrene Linux Administratoren. Von einem einzelnen Container starten, zu einer containerisierten "Microservice" Applikation in Kubernetes laufen lassen. In diesem Tutorium beginnen wir am ersten Tag, bei dem Konzept "Container" um ein grundlegendes Verständnis darüber zu erlangen, warum Container so "heiß begehrt" sind. Nachdem wir nun wissen, was Container sind, beginnen wir mit dem Hands-On Teil. Dafür werden wir dann als allererstes Docker installieren und unsere erste containerisierte Applikation (WordPress) zum laufen bringen. Dabei werden wir uns folgenden Fragen stellen: - Wie kann ich meinen Container von außen erreichen? - Wie gehe ich mit persistenten Daten in meinem Container um? - Wie kann ich von meinem Webserver Container auf, e.g., die Datenbank zugreifen? - Wie stelle ich sicher, dass mein Webserver nicht den kompletten Speicher des Servers nutzen kann? Durch diese Fragen werden wir die Basics rund um Container aufgebaut haben und können uns nun der nächst logischen Frage stellen, wie man eigentlich einen solchen Container für seine eigene Applikation bauen kann. Der zweite Tag wird ganz im Namen von Kubernetes sein, da jeder Teilnehmer jeweils einen eigenen Kubernetes Cluster aufsetzen wird (dabei wird das "Standard" Tool "kubeadm" genutzt)! Während der Installation des Kubernetes Clusters gehen wir dabei auf die Architektur eines Kubernetes Clusters ein, um ein grundlegendes Verständnis darüber aufzubauen, wie so ein "Kubernetes funktioniert". Dazu werden wir uns auch die "Basic" Objekte der Kubernetes API anschauen, um zu verstehen wie diese in der Cluster Architektur eine Rolle spielen und was diese für einen Nutzen haben. Je nachdem ob es die Zeit noch hergibt, einen WordPress Blog auf dem erstellten Cluster zu installieren.

Es gibt keine besonderen Anforderungen an die Hardware oder Betriebssystem. Ein funktionierender SSH- und SFTP-Client wird benötigt.

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